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Volleyball-Verband Berlin e.V.

Regeländerungen

Änderungen ab Saison 2009/10


Netzberührung

Die Berührung des Netzes durch einen Spieler ist erlaubt, wenn er das Spiel damit nicht beeinflusst.

Dies schliesst explizit (wie bisher) Pfosten, Spannseile und (NEU!!) das Netz ausserhalb der Antennen mit ein. Wann eine Beeinflussung des Spiels vorliegt, ist explizit in Regel 11.4.4 beschrieben. Besonders zu nennen sind die Berührung des weissen oberen Bandes und die Situationen der Vorteilsnahme oder der Behinderung des Gegners durch die Netzberührung.

Die Berührung des Netzes ist somit nur noch dann ein Fehler (ausser bei deutlichen Fällen der Vorteilserlangung), wenn das obere Band berührt wird und dies bei einer Spielaktion geschieht. Letztere Einschränkung war schon bisher vorhanden und kann (bis auf weiteres) wie bisher beurteilt werden.


Einsatz von zwei Liberos

Jede Mannschaft hat das Recht, aus ihrer Spielerliste bis zu zwei (2) spezialisierte Defensivspieler, Liberos, zu benennen.

Die neue Libero-Regel wird ab der Saison 2009/10 noch einmal testweise modifiziert: Die zwei Liberos agieren "gleichberechtigt", wobei aber nur ein Libero auf dem Feld stehen darf.

Die Änderung betrifft den Fall, dass eine Mannschaft mit 2 Liberos spielt. Es gilt dann:

- Die beiden Liberos agieren "gleichberechtigt": In jeder Eintausch-Aktion kann jeweils *der eine oder der andere Libero *auf das Feld kommen.

- Es darf immer nur höchstens ein Libero auf dem Feld stehen.

Weitere Einzelheiten siehe Regelinterpretationen (Regelinfo 08_2009).


Ablauf Spielerwechsel

Beschreibung des neuen Wechselvorgangs:

Will eine Mannschaft einen Wechsel durchführen, kann der Trainer dies beantragen. Er muss es aber nicht tun und kann auch einfach den/die Wechselspieler in die Wechselzone schicken.

Wenn ein Trainer einen Wechsel beantragt, reagieren weder Schreiber noch 2. Schiedsrichter darauf. Erst das Betreten der Wechselzone durch den/die Wechselspieler (gegebenenfalls mit Nummerntafel) stellt den eigentlichen Antrag dar und ruft eine Reaktion hervor: Der 2. Schiedsrichter pfeift und bestätigt damit den Antrag.

Der weitere Ablauf ist wie bisher, mit dem Unterschied, dass der 2. Schiedsrichter sich nicht mehr zum Schnittpunkt von Seiten- und Angriffslinie begibt, sondern eine Position zwischen Pfosten und dem Schreiber bezieht: Er hat Blickkontakt zum Schreiber, der eine Hand hebt, und genehmigt den Wechsel. Der Schreiber vervollständigt seine Eintragungen im Spielberichtsbogen und hebt dann beide Hände.

Zu beachten:

Es gibt nach wie vor Situationen, in denen ein Wechselantrag zurückzuweisen (und als Verzögerung zu behandeln) ist, z.B.: der Wechselspieler hat eine falsche Nummerntafel oder ist nicht spielbereit.

In speziellen Fällen wie z.B. einer Verletzung sollen die Schiedsrichter selbstverständlich auf den Antrag des Trainers reagieren.

In keinem Fall nimmt der Schreiber einen Wechselantrag entgegen.


Eindringen unterhalb des Netzes

Das Berühren des gegnerischen Feldes mit jedem Körperteil oberhalb der Füße ist erlaubt, sofern dadurch das Spiel des Gegners nicht beeinflusst wird.

DAS IST NEU !! Bisher war die Berührung des Feldes mit einem anderen Körperteil als den Händen oder den Füssen (mit der bekannten Einschränkung der Berührung der bzw. Projektion auf die Mittellinie) verboten. Die genannte Einschränkung auf die Berührung der/Projektion auf die Mittellinie wird nur noch für die Füsse angewendet. Die Hände fallen aus dieser Einschränkung heraus.


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Kontakt

André Zander

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Schiedsrichter – 22.09.11

Libero-Regel wurde leicht modifiziert

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